Reichweitenverlängerung für Elektro-Autos Fontgröße
Wilfried Ehrensperger schreibt um 08:19:04 am 04.01.2014 PM | antworten
Ich möchte hier eine Möglichkeit beschreiben, wie man die eingeschränkte Reichweite von E-Autos verbessern kann.

Der große Vorteil von elektrisch betriebenen, emissionsfreien Fahrzeugen kommt insbesondere in Städten zum Tragen, wo der "Stop and Go"-Betrieb von Kraftstoff-Fahrzeugen für  unerwünschte Schadstoffemissionen sorgt und der Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren sehr schlecht ist. Andererseits macht die eingeschränkte Reichweite von E-Autos und die vergleichsweise lange Ladedauer der Akkus diese Fahrzeuge für den Fernverkehr unattraktiv. 

Wenn es nun die Möglichkeit gäbe, dass sich E-Autos von LKWs auf der Autobahn schleppen lassen könnten, wäre das Reichweitenproblem gelöst. Dazu bräuchte man nur eine normierte Kupplung an LKW und E-Auto, mit welcher sich beide verbinden. Über diese Kupplung könnte auch ein Datenaustausch erfolgen und das Zugfahrzeug bezahlt werden. Übertragung weiterer Daten wie ein Fahrbahn-Video aus der Fahrerkabine oder die Fahrtroute mit Ziel des LKW ist denkbar. Eine Kupplung am Heck der E-Autos ermöglicht schließlich die Bildung eines Fahrzeugzugs. Ich würde einmal schätzen, dass 10 E-Fahrzeuge so im Windschatten eines LKW fahren könnten. 

Über eine Kraftmessung in der Kupplung könnten an Steigungen die Motoren der E-Autos zugeschaltet werden und ein Verlangsamen des Zuges verhindert werden. Sobald gebremst werden muss, wird das den E-Fahrzeugen signalisiert und die E-Autos gewinnen dabei Strom. Die Verzögerung muss also nicht alleine das Zugfahrzeug leisten und der Bremsweg sollte sich nicht verlängern. 

Wenn ein Fahrzeug aus dem Zug die Autobahn verlassen will, wird der Zug für kurze Zeit aufgelöst und verbindet sich danach automatisch wieder. Ein Eingreifen der Fahrer sollte nicht nötig sein.  Die Kupplung lenkt in gewissem Rahmen die Räder des gezogenen Fahrzeugs mit, so dass  kein zusätzlicher Reifenverschleiß auftritt. 
 
Die Umrüstkosten der LKWs auf die Kupplung dürfte sich schon bald bezahlt machen, wenn das System sich etabliert hat. Welcher Spediteur möchte schließlich nicht seine Kosten reduzieren und bei jeder Fahrt etwas dazu verdienen. Wenn er bei 10 Fahrzeugen im Schlepp 2 EUR pro km verdient, sollten seine Kosten eigentlich gedeckt sein. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 80 km/h wären so 160 EUR pro Stunde zu verdienen.    

Die Kupplung muss so beschaffen sein, dass Fußgänger nicht mehr als heute gefährdet werden und ein Verbinden der Fahrzeuge während der Fahrt problemlos möglich ist. 

Damit möglichst bald eine globale und normierte Kupplung entsteht, verzichte ich durch die Veröffentlichung der Idee auf Patentansprüche und erkläre die Kupplung zum Stand der Technik von geringer Erfindungshöhe. 






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