USA in der Schuldenfalle und der drohende Staatsbankrott Fontgröße
db1sb schreibt um 20:11:26 am 12.12.2008 PM | antworten

Einige Zahlen, nachzulesen unter http://www.fms.treas.gov/:

 

Während der Bush-Ära hat sich die USA um weitere 1.6 Billionen Dollar auf 13 Billionen verschuldet.

 

Die Gesamtverschuldung von Staat (explizit), privaten Haushalten, Unternehmen inkl. Finanzsektor in den USA betrug gewaltige 52,59 Billionen Dollar, nach 49,87 Bio. Dollar Ende 2007! Die Gesamtverschuldung liegt bei 370% des Bruttoinlandsproduktes der USA von nominal 14,2003 Billionen Dollar in Q4 2008!

Zusammen mit der impliziten Verschuldung, welche auch die zukünftigen noch nicht zahlungswirksamen Verbindlichkeiten abbildet, liegt die Staatsverschuldung bei geschätzten 65 Billionen Dollar. Diese 65 Billionen enthalten die zukünftigen Verpflichtungen für Pensionszahlungen an Militär und Staatsangestellte sowie die zukünftigen Ausgaben für die staatliche Gesundheitsprogramme Medicar und Medicaid.

 

Laut US-Rechnungshof klafft auf Grund der demografischen Entwicklung und der steigenden Gesundheitsausgaben eine aktuelle Finanzierungslücke von 54 Billionen Dollar, da dafür keine Rücklagen gebildet wurden! In 2009 werden deshalb einige Bundesstaaten ihre Angestellten nicht mehr bezahlen können.

 

Von den Unternehmen ist allein der Finanzsektor mit 16,9 Billionen Dollar verschuldet, die restlichen Unternehmen haben 7 Billionen Dollar Schulden.  

 

Die Verschuldung der privaten Haushalte liegt bei 14 Billionen Dollar, davon 10,5 Billionen an Hypothekenschulden und 2,6 Billionen Dollar an Konsumentenschulden. Dem stehen unbelastete Immobilienwerte in Höhe von 8.5 Bio. $ gegen.

 

Wenn nun die Zinsen etwas steigen, weil die Bonität der USA herabgestuft wird, dann kommt eine Lawine ins Rutschen! Jeder Schuldner weiss, was passiert, wenn man seine Zinsen nicht mehr bezahlen kann. 

 

db1sb schreibt um 13:17:01 am 17.02.2009 PM | antworten
ADMIN schreibt um 11:17:14 am 14.03.2009 PM | antworten
Die Situation wird immer bedrohlicher: eine schrumpfende Wirtschaft, sinkende Vermögenswerte, weiterhin hohe Schuldentürme, ausufernde Staatsausgaben bei gleichzeitig sinkenden Steuereinnahmen. Auch die Kluft zwischen Schulden, die aus Einkommen bedient werden müssen, vergrößert sich weiter.
ADMIN schreibt um 12:53:28 am 15.05.2010 PM | antworten
Vor der Griechenland- und Eurokrise gerät die Schuldenkrise der USA ganz in den Hintergrund. Man muss sich aber vor Augen führen, dass die USA täglich 5,5 Milliarden US$ an Kapitalimport benötigen, um nicht abzuschmieren. 
ADMIN schreibt um 08:32:34 am 08.01.2011 PM | antworten

Geithner warnt vor Zahlungsunfähigkeit der USA


Die US-Staatsschulden haben mittlerweile die 14 Billionen US-Dollar-Grenze überschritten  und steuern damit langsam auf die Schulden-Obergrenze bei 14,3 Billionen USD zu. Diese Grenze sollte tunlichst nicht überschritten werden, denn sonst droht die Zahlungsunfähigkeit, weshalb Geithner nun vom US-Kongress die Anhebung der Schulden-Obergrenze fordert. Allerdings sollte sich der Kongress beeilen, denn in dem Tempo, in welchem die US-Schulden bislang angestiegen sind, dürfte die Zahlungsunfähigkeit ansonsten schon im aktuellen Quartal anstehen. Eigentlich müssten die Rating-Agenturen ihre aktuelle Einschätzung zur USA nun überdenken aber den Markt scheint die verheerende US-Schuldenlage immer noch nicht wirklich zu interessieren. Sonst wäre der EURO heute nicht unter 1.30 US$ gefallen.





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