db1sb
schreibt um 20:56:48 am 27.05.2009 |
PM
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Im Alter zwischen 40 und 50 Jahren kommen zumeist die gut ausgebildeten Männer in eine Identitäts- und Sinnkrise. Einer der zahlreichen Gründe ist, dass beruflich in diesem Alter oft der Zenit erreicht wird und die Karriere in eine Sackgasse gerät.
Auch der morgentliche Blick in den Spiegel läßt die Stimmung des Betroffenden nicht unbedingt steigen, weil der körperliche Alterungsprozess in diesem Jahrzehnt sich garstig manifestiert:
- die Haare fallen aus oder werden grau, während sie aus Nase und Ohren zu sprießen beginnen
- Stirnfalten werden sichtbar
- Tränensäcke bilden sich
- Muskelkraft schwindet und wird durch Fett ersetzt, besonders gut am Bierbauch zu sehen.
Der Versuch einer Krisenbewältigung äußert sich darin, dass die Ehefrau durch eine jüngere Studentin ersetzt wird, die nachlassende Potenz durch steigende PS-Zahlen unter der Motorhaube kompensiert wird oder extensives Jogging im viel zu engen, quietschbunten Höschen plötzlich auf dem täglichen Programm steht. Dann wird auch für Außenstehende sichtbar: Da ist einer in der Midlife Crisis - einer Art 2. Pupertät.
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