Ist Alkoholabhängigkeit erblich? Fontgröße
ADMIN schreibt um 11:15:20 am 23.11.2008 PM | antworten

Für männliche Nachkommen bejaht die Wissenschaft die Frage, ob eine Alkoholabhängigkeit erblich ist: Es ist ziemlich egal, bei welchen Adoptiveltern das Knäblein mit alkoholabhängigem Elternteil aufwächst, er hat ein 4-mal so hohes Risiko, selbst eine Trinkerkarriere einzuschlagen, als jemand ohne genetische Disposition.

 

Was wird vererbt?

  1. Die Fähigkeit, Alkohol rasch und katerarm abzubauen, wird zum einen vererbt. Die männlichen Nachkommen von Alkoholikern können ihre Klassenkameraden aus dem Stand unter den Tisch saufen. Sie scheinen schon mit einer erhöhten Toleranzschwelle geboren zu werden.

  2. Das Belohnungszentrum im Gehirn leidet an chronischem Dopaminmangel. Egal, welch tolle Leistungen die Nachkommen auch vollbringen, sie fühlen sich ständig unterbelohnt. Da liegt die Versuchung nahe, dem chemischen Baukasten im Gehirn etwas auf die Sprünge zu helfen...

  3. Während der Alkoholgenuss auf normale Menschen eher dämpfend wirkt, wirkt er hier aufputschend und in Grenzen leistungssteigernd.

Bei Frauen ist die Genetik nur mit 15% dafür verantwortlich zu machen, wenn der Tag regelmäßig mit einem Sektfrühstück beginnt. Hier scheinen Langeweile und sozialer Status eine sehr viel stärkere Rolle zu spielen. Wie kommt es sonst, dass unausgelastete Gattinen von Beserverdienern besonders laut auf der Leber pfeifen?





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