Ölheizungsanlage
  • Die Wartung

    Die Wartung Ihrer Ölheizung muss jährlich erfolgen und umfasst "alle Maßnahmen zur Wahrung des Sollzustandes, zur Erhaltung der Sicherheit und zur Sicherstellung eines störungsfreien, effizienten und verschleißarmen Betriebes".

    Wichtig:  Die Wartung Ihrer Ölheizung sollte deshalb in der Regel vom Fachmann durchgeführt werden. Falsche oder unterlassene Wartung führt zu Mehrkosten, da der Kaminfeger bei einer Beanstandung zur Nachmessung kommen muss und diese auch wiederholt berechnet. Optimal wäre, die Wartung einige Wochen vor Beginn der nächsten oder gleich nach Beendigung der letzten Heizsaison durchführen zu lassen. Doch wer etwas handwerkliches Geschick mitbringt, kann einige Arbeiten, wie die Reinigung der Brennkammer, selbst durchführen. Sogar ein Düsen- und Filteraustausch ist möglich, wenn man sich diesen einmal hat vorführen lassen.

    Wussten Sie, dass der CO2-Gehalt der Abgase ein Maß für die Verbrennungsgüte Ihrer Anlage ist? Im optimalen Fall beträgt er 13 bis 14 % und wird vom Fachmann durch Regelung der Luftzufuhr beim Ölbrenner eingestellt. Zu viel Luft erhöht den CO2-Gehalt, zu wenig Luft lässt die Rußzahl rapide steigen. Die optimale Einstellung ist also die, wo der Brenner gerade nicht rußt.

  • Die Wartung des Brennerkessels

    Die Wartung des Brennerkessels umfasst die Reinigung des Heizkessels und der Abgaswege, das Überprüfen und eventuelle Wiederherstellen der Dichtheit, die Kontrolle der Mess-, Regel- und Sicherheitsgeräte und ein eventuelles Austauschen schadhafter Teile.

    Die Reinigung des Heizkessels muss jedes Jahr durchgeführt werden. Innerhalb eines Jahres lagern sich hier so viele Brennrückstände ab, dass der Kaminfeger bei nicht durchgeführter Reinigung im 2. Jahr garantiert zur Nachmessung kommt. Die Reinigung der Brennkammer kann von technisch Begabten selbst durchgeführt werden: Durch "Wegklappen" der Brennereinheit und Herausziehen des Brenntopfes bekommt man Zugang zum Brennraum. In den Rippen hat sich nach 1 Jahr massenhaft Schlacke angesammelt, die man am besten mit einem alten Staubsauger wegsaugt. Auch sammelt sich an der Pforte zum Abgastunnel viel Schlacke an, die ebenfalls entfernen werden muss. Achten Sie darauf, alte Kleider anzuziehen. Der rote Farbstoff der Schlacke ist aus diesen kaum mehr zu entfernen.

    Ein weiteres Verschleißteil ist der Rauchabzug, der den Heizkessel mit dem Kamin verbindet. Schauen Sie sich das Rohr sehr genau an, ob es nicht irgendwo durchzurosten beginnt. Die Abgase würden so bereits im Heizkeller austreten und Bewohner gefährden.    

  • Die Wartung des Ölbrenners

    Die Ölbrennerwartung beinhaltet das Reinigen des Brenners bzw. das Auswechseln des Ölfilters und der Öldüse oder Reinigung der Öldüse mit Terpentin. Durchzuführende Prüfungen: Motor, Pumpe, Steuergerät, Flammenwächter, Elektroden und Armaturen etc. Es darf nirgendwo Heizöl lecken.  

    Übrigens:  Eine deutlich wahrnehmbare Geräuschentwicklung der Brennerpumpe kann ein Anzeichen für einen verstopften Filter oder eine blockierte Ölleitung sein.

  • Die Wartung des Heizöltanks

    Eine Tankinspektion durch einen ausgewiesenen Fachbetrieb gibt Aufschluss über die Notwendigkeit einer Tankreinigung. Diese sollte erfolgen, wenn nur noch ein geringer Restbestand im Tank vorhanden ist. Dabei sind unbedingt auch die Leitungen zum Brenner zu spülen! Tankreinigungsintervalle sind nicht vorgeschrieben (bei Verwendung von Heizöl EL normalerweise nicht notwendig, bei Heizöl Leicht eventuell alle 10 Jahre). Tank-Restbestände müssen vorschriftsmäßig entsorgt werden. 

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